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Buddhistischer Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do gestorben

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Die Nachrichten

Vietnam
Buddhistischer Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do gestorben

23 Februar 2020

Thich Quang Do (AFP / Aude Genet)

Der mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierte buddhistische Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do ist im Alter von 93 Jahren in Vietnam gestorben.

Das teilte die von der Regierung verbotene Vereinigte Buddhistische Kirche von Vietnam mit, die Do geleitet hatte. Der Mönch lebte seit 2003 de facto unter Hausarrest in einem Kloster in Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams. Do hatte sich Zeit seines Lebens für Religionsfreiheit und Menschenrechte in dem kommunistisch regierten Land eingesetzt. Seine Kirche ist seit den frühen 1980er Jahren in Vietnam verboten. Damals weigerten sich die Mitglieder, der staatlich geförderten Buddhistischen Kirche Vietnams beizutreten.

https://www.deutschlandfunk.de/vietnam-buddhistischer-moench-und-menschenrechtler-thich.1939.de.html?drn:news_id=1103993

Evangelisch

Vietnam: Mönch und Menschenrechtsaktivist Thich Quang Do gestorben
Sein ganzes Leben widmete der Dissident Thich Quang Do dem friedlichen Kampf für religiöse Freiheit und Demokratie. Am Samstagabend starb er im Alter von 92 Jahren.
23.02.2020 epd

Frankfurt a.M., Hanoi (epd). Der vietnamesische Mönch und Menschenrechtsaktivist Thich Quang Do ist tot. Wie der britische Rundfunksender BBC World am Sonntag berichtete, starb er am Vorabend im Alter von 92 Jahren. Zuvor hatte die „Vereinigte Buddhistische Kirche von Vietnam“ (UBCV) seinen Tod bestätigt. Do galt als einer der unbeugsamsten Dissidenten im kommunistisch regierten Vietnam.

Zugleich verfasste er zahlreiche Schriften über den Buddhismus. Wegen seines gewaltlosen Kampfes für religiöse Freiheit und Demokratie hat der langjährige Patriarch der im Land verbotenen UBCV viele Jahre in Haft oder unter Hausarrest verbracht. Für sein Engagement war er mehrfach international ausgezeichnet worden. Er war insgesamt neun Mal für den Friedensnobelpreis nominiert.

Vietnamesische Regimekritiker wie Dieu Cay Nguyen Van Hai äußerten sich betroffen über die Todesnachricht: „Das ist ein großer Verlust sowohl für die Vereinigte Buddhistische Kirche von Vietnam als auch für diejenigen, die für Demokratie und Freiheit im Land kämpfen“, zitierte die BBC den Blogger, der ebenfalls im Gefängnis gesessen hatte, aber im Oktober 2014 freigelassen und in die USA ausgewiesen wurde. Thich Quang Do sei eine der tragenden Säulen der UBCV gewesen, der trotz Verfolgung durch die vietnamesischen Behörden deren Unabhängigkeit bewahrt habe. Auch aufgrund seiner publizistischen Arbeit war der Mönch immer wieder schikaniert, misshandelt und verhaftet worden. Nachdem er einen Aufsatz geschrieben hatte, in dem er den Führungsstil der Kommunistischen Partei und die Unterdrückung von Buddhisten anprangerte, wurde er 1995 zu fünf Jahren in einem „Umerziehungslager“ verurteilt.

Im Zuge einer Amnestie kam er drei Jahre später wieder frei. Doch Staat und Polizei kontrollierten ihn weiterhin, was der Dissident einst mit den Worten kommentierte: „Ich habe ein kleines Gefängnis verlassen, nur um in ein größeres zu kommen.“

https://www.evangelisch.de/inhalte/166305/23-02-2020/vietnam-moench-und-menschenrechtsaktivist-thich-quang-do-gestorben

ZDF

Mönch und Menschenrechtler
-Thich Quang Do stirbt in Vietnam

Datum:
23.02.2020 06:58 Uhr
Sein Leben widmete Thich Quang Do dem Kampf für Religionsfreiheit und Menschenrechte in Vietnam. Jetzt ist sein Kampf zu Ende.

Der mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierte buddhistische Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do ist am Samstag im Alter von 93 Jahren in Vietnam gestorben. Das teilte die von der Regierung verbotene Vereinigte Buddhistische Kirche von Vietnam (UBCV), die Do leitete, mit. Do lebte seit 2003 de facto unter Hausarrest in einem Kloster in Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams. Er setzte sich zeit seines Lebens für Religionsfreiheit und Menschenrechte in dem kommunistisch regierten Staat ein.

Quelle: AFP

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/moench-und-menschenrechtler-thich-quang-do-stirbt-in-vietnam-100.html

Epochtimes

Buddhistischer Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do in Vietnam gestorben
Epoch Times23. Februar 2020 Aktualisiert: 23. Februar 2020 11:24
Thich Quang Do starb am Samstag im Alter von 93 Jahren in Vietnam. Do lebte seit 2003 de facto unter Hausarrest in einem Kloster in Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams.

Der mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierte buddhistische Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do ist am Samstag im Alter von 93 Jahren in Vietnam gestorben. Das teilte die von der Regierung verbotene Vereinigte Buddhistische Kirche von Vietnam (UBCV), die Do leitete, am Sonntag mit.

Do lebte seit 2003 de facto unter Hausarrest in einem Kloster in Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams.

Do war der Führung Vietnams ein Dorn im Auge: Er setzte sich Zeit seines Lebens für Religionsfreiheit und Menschenrechte in dem kommunistisch regierten südostasiatischen Staat ein. Wegen seines lautstarken Eintretens für die Demokratie wurde Do mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert.

Thich Quang Do im Juli 2007.
Foto: Aude GENET/AFP via Getty Images

In seinem Testament forderte Do eine „einfache Beerdigung, nicht mehr als drei Tage lang“. Er wünschte sich demnach, dass seine Asche auf dem Meer verstreut wird, wie seine Kirche ihn zitierte. Die UBVC ist seit den frühen 1980er Jahren in Vietnam verboten. Damals weigerten sich die Mitglieder, der staatlich untergeordneten Buddhistischen Kirche Vietnams beizutreten. (afp)

https://www.epochtimes.de/politik/welt/buddhistischer-moench-und-menschenrechtler-thich-quang-do-in-vietnam-gestorben-a3164502.html

Stern

+++ 5.18 Uhr: Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do in Vietnam gestorben +++
Der mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierte buddhistische Mönch und Menschenrechtler Thich Quang Do ist gestern im Alter von 93 Jahren in Vietnam gestorben. Das teilte die von der Regierung verbotene Vereinigte Buddhistische Kirche von Vietnam (UBCV), die Do leitete, heute mit. Do lebte seit 2003 de facto unter Hausarrest in einem Kloster in Ho-Chi-Minh-Stadt im Süden Vietnams. Er war der Führung Vietnams ein Dorn im Auge: Do setzte sich Zeit seines Lebens für Religionsfreiheit und Menschenrechte in dem kommunistisch regierten südostasiatischen Staat ein. Wegen seines lautstarken Eintretens für die Demokratie wurde er mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert. In seinem Testament forderte Do eine „einfache Beerdigung, nicht mehr als drei Tage lang“. Er wünschte sich demnach, dass deine Asche auf dem Meer verstreut wird, wie seine Kirche ihn zitierte.

https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news-von-heute–offenbar-schuesse-auf-das-haus-von-bruder-des-ditib-generalsekretaers-9151882.html?utm_source=standard&utm_medium=rss-feed&utm_campaign=alle