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Einen Buddha zum Leben erwecken

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Die buddhistischen Mönchen feiern in Hannover mit tausenden Gästen. © NDR.de Fotograf: Angela Sonntag

Leuchtende Lotusblüten, traditionelle Tänze und buddhistischer Gesang: Am Wochenende haben Buddhisten und Gäste in der Pagode Vien Giac in Hannover die Einweihung einer neuen Buddha-Statue zelebriert. Die mehr als drei Meter hohe und fünf Tonnen schwere Statue aus weißem Marmor war Anfang August aus Vietnam in das Kloster gebracht worden. Der Name der Statue lautet Avalokiteshavara Boddhissattva – im Buddhismus steht sie für Barmherzigkeit und Erbarmen.

Sichtbares Zeichen offener Türen

Als Symbol für den Frieden ist die Buddha-Statue der Mittelpunkt der Pagode in Hannover, die für die rund 120.000 Vietnamesen in Deutschland die wichtigste religiöse und kulturelle Stätte ist. Die Einweihungsfeier war als sichtbares Zeichen an die Öffentlichkeit gedacht: Die Türen des buddhistischen Klosters stehen immer offen. Besucher und Fragen sind erwünscht.

Reliquien in Hannover ausgestellt

Außerdem ist in dem buddhistischen Kloster in der Karlsruher Straße eine Ausstellung mit heiligen Reliquien zu sehen. Es handelt sich um Überreste von Buddha und seinen Schülern, aber auch von großen Meistern. Die Reliquien wurden nach Angaben eines Klostersprechers in der ganzen Welt gesammelt und sind nun als vollständige Sammlung in Hannover ausgestellt…

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