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Ein Fest der Freude

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6500 Menschen kommen zur Einweihung der Buddha-Statue

von Manuela Wilk

Sie ist ein unübersehbares Zeichen für den Frieden – die 7,20 Meter große Statue des Avalokiteshvara im buddhistischen Kloster Pagode Vien Giac in Mittelfeld.

Am Wochenende wurde die Statue mit dem goldenen Gewand und dem gütigen Blick eingeweiht.

Erbarmen und Weisheit – beides soll die Buddha-Statue symbolisieren. Gerade die Barmherzigkeit sie in der heutigen Zeit und bei den Unruhen in der Ukraine sowie in anderen Ländern sehr wichtig. „Genau dafür Avalokiteshvara“, sagte der ehrwürdige Abt Thich Hanh Gioi. Der Buddha soll als Sinnbild des Völkerverständnisses und für ein gemeinsames Hannover stehen.

Mit einem bunten Drachentanz, weißen Friedenstauben und Blumen als Opfergaben feierten daher Mönche, Nonnen und Besucher gemeinsam.

Die Anhänger des buddhistischen Glauben waren schnell an ihren blau-grauen Kleidern und Hemden zu erkennen. Doch auch Besucher aus Hannover wollten sich Europas größte Buddha-Statue ansehen.

Barbara und Joachim Hofmann kamen aus Isernhagens nach Mittelfeld.

Das Paar ist schon oft in Vietnam gewesen. „Uns faszinieren der Glaube, aber auch die Menschen dort“, sagt Barbara Hofmann. Von den tanzenden Drachen zeigten sich beide beeindruckt. „Es ist wirklich schön hier.“

Die Drachen, sieben an der Zahl sollen das Böse vertreiben und das Gute zum Vorschein bringen. Beim Tanz „Die Barmherzigkeit der tausend-armigen Avalokiteshvara “ stieg auch Rauch neben der Statue auf. „Das symbolisiert sozusagen den siebenten Himmel, in dem wir heute sind“, sagte Klostersprecher Trung Hiep Tran. Alle seien glücklich, dass die Statue jetzt eingeweiht werden konnte.

120 000 Euro haben der Buddha und sein Sockel nach Angaben der Initiatoren gekostet.

Begeistert von der Feier war auch Klaus Stief. Der Hannoveraner und seine Begleitung kommen oft nach Mittelfeld, etwa wenn Buddhas Geburtstag gefeiert wird. Durch Reisen nach Fernost habe er nach und nach eine Beziehung zum buddhistischen Glauben und zu den Festen aufgebaut, erzählt er.

Bis zum Abend kamen etwa 6400 Besucher, um die Statue zu sehen. „Ich bin überglücklich, dass wir heute feiern können und alles so gut geklappt hat“, sagt Tran. Das Kloster in Mittelfeld gilt als vietnamesischen Buddhisten in Deutschland.

Damit die Buddha-Statue auf ihrem Sockel nicht so allein steht, wollen die Mönche dort einen japanischen Garten mit Bächen und Büschen anlegen.

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